Best Practice Beispiele

Maßnahme 1: Altersteilzeit

Möglichkeit zu einem gleitenden Übergang in den Ruhestand. Die Absprache der Arbeitszeit erfolgt in Abhängigkeit von betriebsspezifischen Notwendigkeiten und individuellen Wünschen des Arbeitnehmers/der Arbeitnehmerin.

Erfolg und Nutzen
Arbeitsteilzeit wird bereits seit 1998 verstärkt als arbeitsmarktpolitisches Instrument und als Alternative zur Frühpension genutzt. Beschäftigte, die über 55 Jahre alt sind, erhalten dadurch die Möglichkeit nach verschiedenen Modellen die Arbeitszeit zu reduzieren. Es entstehen Freiräume, die auch für die Übernahme familiärer Verpflichtungen z.B. gegenüber den Enkelkindern (und damit mittelbar auch als zeitliche Entlastung der eigenen Kinder) genutzt werden können. Für Unternehmen bietet es die Möglichkeit, betriebsspezifisches Wissen weiterzugeben, neuen Beschäftigten einen gleitenden Einstieg ins Unternehmen zu ermöglichen und die Kommunikation zwischen den Generationen zu fördern.

Tipps für die Umsetzung
Altersteilzeit ist eine mittel- bis langfristig wirkende Maßnahme. Für die Einführungsphase muss ein längerer Zeitraum eingeplant werden. Für den ausscheidenden sowie für den neuen Beschäftigten und das Unternehmen ist die Alterszeit eine langfristige arbeitsmarktpolitische Planungsmöglichkeit.

Maßnahme 2: Betriebskindergarten

Der Betriebskindergarten ist eine spezielle betriebliche Kinderbetreuungseinrichtung für die Kinder der beschäftigten MitarbeiterInnen. Die flexiblen Öffnungszeiten bieten gute Anreize für einen sicheren Wiederstieg qualifizierter Mitarbeiterinnen.

Erfolg und Nutzen
Die Zeiten des Kindergartens sind den Zeiten der MitarbeiterInnen angepasst. Der Vorteil für Kinder sind kleine Gruppengrößen, die in einem öffentlichen Kindergarten nicht zu finden sind. Durch die geringe Gruppenanzahl der Kinder ist es möglich, genauer auf die Kinder und ihre Anforderungen einzugehen. Auch die Altersmischung ist ein Vorteil, da es einer familienähnlichen Struktur ähnelt. Vor allem, da die Eltern auch jederzeit vor Ort sein können. Etwas schwieriger ist die Altersmischung für die BetreuuerInnen, da sie hier die richtige Beschäftigung für die Gruppe finden müssen. Es soll keiner überfordert werden, und niemand soll sich langweilen.

Tipps für die Umsetzung
- Fronius International GmbH KinderLand
- Voestalpine Stahl GmbH Vivo-Kinderwelt
- Raiffeisenlandesbank OÖ Sumsi’s Learning Garden

Zukunftspotenziale
In ganz Österreich gab es 2015 insgesamt 9.208 (lt. Statistik Austria Bericht vom 15.09.2016) betriebliche/private Einrichtungen wie Krippe, Kindergarten, Hort oder altersgemischte Betreuungseinrichtung. Es gibt aktuell 4.664 Kindergärten und 1.121 Horte. (Quelle Statistik Austria). Ein betrieblicher Kindergarten rechnet sich erst ab drei Gruppen. Die Anzahl bewegt sich zwischen 45 und 75 Kinder. Das Unternehmen braucht eine gewisse Anzahl an MitarbeiterInnen mit Kindern. Als Einstieg eignen sich auch Alternativen wie Betriebstagesmutter, Betriebs-Krabbelstuben und Kooperationen mit bestehenden Kindergärten. Es gibt pro Bundesland unterschiedliche Auflagen und Förderungen. In Zusammenarbeit mit einer Betreibereinrichtung (Kinderfreunde, Caritas, …) können finanzielle und rechtliche Fragen einfach geklärt werden.

Download Infobroschüre OÖ Stand 02.2016

Maßnahme 3: Betriebskrabbelstuben

Die Betriebskrabbelstube ist eine spezielle betriebliche Kinderbetreuungseinrichtung für die Kinder der beschäftigten MitarbeiterInnen. Die flexiblen Öffnungszeiten bieten gute Anreize für einen sicheren Wiederstieg qualifizierter Mitarbeiterinnen.

Erfolg und Nutzen
Die firmenübergreifende Kooperation der Firmen Rosenbauer, Silhouette und Pez/Haas Gruppe ermöglichte die Entstehung der Krabbelstube Villa RoSiPez. Die Zeiten der Krabbelstube sind den Zeiten der MitarbeiterInnen der drei Unternehmen angepasst. Die Kinder werden von Krabbelstubenpädagoginnen des OÖ Familienbundes betreut. Die Tagesgestaltung bewegt sich an den kindlichen Bedürfnissen und Anforderungen. Durch wiederkehrende Ritauale bietet es den Kindern einen festen Rahmen mit Spiel, Spaß, Bewegung und viel Kreativität.

Tipps für die Umsetzung
- Betriebskrabbelstube RoSiPez Leonding Villa RoSiPez
- KTM-Sportmotorcycle AG Benefit Krabbelstube
- Greiner Gruppe Web Krabbelstube

Zukunftspotenziale
In ganz Österreich gab es 2014 ca. 8.900 betriebliche/private Einrichtungen wie Krippe, Kindergarten, Hort oder altersgemischte Betreuungseinrichtung. Davon 1.651 Kinderkrippen in ganz Österreich. (Quelle Statistik Austria). Es gibt pro Bundesland unterschiedliche Auflagen und Förderungen. In Zusammenarbeit mit einer Betreibereinrichtung (Kinderfreunde, Caritas, …) können finanzielle und rechtliche Fragen einfach geklärt werden.



>> WorklifeIndex mit Übersicht aller Benefits Fa. Silhouette

Maßnahme 4: Betriebstagesmütter

Der Betriebskindergarten ist eine spezielle betriebliche Kinderbetreuungseinrichtung für die Kinder der beschäftigten MitarbeiterInnen. Die flexiblen Öffnungszeiten bieten gute Anreize für einen sicheren Wiederstieg qualifizierter Mitarbeiterinnen.

Erfolg und Nutzen
Die Zeiten des Kindergartens sind den Zeiten der MitarbeiterInnen angepasst. Der Vorteil für Kinder sind kleine Gruppengrößen, die in einem öffentlichen Kindergarten nicht zu finden sind. Durch die geringe Gruppenanzahl der Kinder ist es möglich, genauer auf die Kinder und ihre Anforderungen einzugehen. Auch die Altersmischung ist ein Vorteil, da es einer familienähnlichen Struktur ähnelt. Vor allem, da die Eltern auch jederzeit vor Ort sein können. Etwas schwieriger ist die Altersmischung für die BetreuuerInnen, da sie hier die richtige Beschäftigung für die Gruppe finden müssen. Es soll keiner überfordert werden, und niemand soll sich langweilen.

Tipps für die Umsetzung
- LeitnerLeitner GmbH Betriebstagesmutter mit Familienbund
- LKH Freistadt Beitrag Mühlviertel TV
- LKH Schärding Betriebstagesmutter im Sommer

Zukunftspotenziale
In ganz Österreich gab es 2014 ca. 9.000 betriebliche/private Einrichtungen wie Krippe, Kindergarten, Hort oder altersgemischte Betreuungseinrichtung. Die Kinderbetreuungsquote 2014 liegt in Österreich für Kinder von 0 bis 2 Jahren 24 % und von 3 bis 5 Jahren 92 % (Quelle Statistik Austria)
Ein betrieblicher Kindergarten rechnet sich erst ab drei Gruppen. Die Anzahl bewegt sich zwischen 45 und 75 Kinder. Das Unternehmen braucht eine gewisse Anzahl an MitarbeiterInnen mit Kindern. Als Einstieg eignen sich auch Alternativen wie Betriebstagesmutter, Betriebs-Krabbelstuben und Kooperationen mit bestehenden Kindergärten. Es gibt pro Bundesland unterschiedliche Auflagen und Förderungen. In Zusammenarbeit mit einer Betreibereinrichtung (Kinderfreunde, Caritas, …) können finanzielle und rechtliche Fragen einfach geklärt werden.

Maßnahme 5: BILD Magnetwand für rasche Projektübersicht

Um allen MitarbeiterInnen einen raschen, aktuellen und dennoch differenzierten Überblick über die aktuelle Projektsituation im Unternehmen zu geben, wählte die
Reflact AG eine Magnetwand im zentralen Bürokorridor als originelle Lösung. Damit haben alle im Team sofort einen Überblick, welche Projekte kommen könnten, welche gerade aktuell umgesetzt werden und wer die Ansprechperson ist.

Erfolg und Nutzen
Wesentliche Zeitersparnis in den ProjektStatusmeetings. Tagesaktuelle Informationen für alle gleichhzeitig verüfügbar . Das Unternehmen hat als Metapher eine Insel gewählt. Akquisevorhaben bzw. Wunsch-Neukunden sind im Meer der Möglichkeiten vor der Insel platziert. Die Prozentzahlen bzw. Meerzonen geben die Wahrscheinlichkeiten an, mit der das Projekt bzw. die Firma gewonnen werden kann. Gewonnene bzw. begonnene Projekte werden als Zeltmagnete positioniert, welche entlang eines Zeitflusses von links nach rechts wandern, bzw. vom Projektverantwortlichen jeweils verschoben werden. Kleine Schlösser-Magnete stehen für permanente Dienstleistungsaufträge der Firma bzw. permanente Kunden. Jeder Magnet hat einen Kundennahmen, die verantwortliche Person und den Starttermin. Rechts der Insel sind die kürzlich vollendeten Projekte dokumentiert.

Tipps für die Umsetzung
Manchmal ist auf der Wand bzw. Insel auch ein Godzillamagnet neben einem Zelt oder Palast zu entdecken. Dieser symbolisiert Projektrisiken oder Krisensituationen und signalisiert für Alle erhöhte Aufmerksamkeit oder Hilfeleistung bei diesem Projekt.


Quelle: Creability – Gemeinsam Kreativ

Im Bild: Magnetwand für die Projektlage (anonymisiert), im Buch Creability, Seite 11

Maßnahme 6: Cafeteria: Flexible Arbeitszeiten nach Maß

Im Münchener Softwareunternehmen CalCon Deutschland AG machte man aus der Not eine Tugend. Zu Beginn ein kleines Startup mit vielen Freiheiten in der Arbeitszeitregelung, benötigte es eine klare Regelung, um auch für das mittlerweile aus 60 Personen bestehende Team grenzenlose Individualität zu ermöglichen. Benchmark ist ein Maximalgehalt. Es variiert je nach Berufserfahrung und Qualifikation und ist darüber hinaus nicht verhandelbar. Das Maximalgehalt verdienen diejenigen, die 40 Stunden pro Woche arbeiten, eine tägliche feste Kernarbeitszeit von 9 bis 16 Uhr sowie 24 Urlaubstage pro Jahr akzeptieren und keine Extras für sich in Anspruch nehmen. Möchte jemand einen Dienstwagen, bekommt er diesen: Leasingrate, Steuer und Versicherung werden monatlich vom Gehalt abgezogen. Ebenso die Zusatzversicherung zur Altersvorsorge. Wer mehr als 24 Tage Urlaub haben will, muss ebenso Abstriche beim Gehalt in Kauf nehmen.

Erfolg und Nutzen
Freiheit kann man kaufen: Dieses System nimmt die ArbeitnehmerInnen in die Pflicht. Flexibilität ist für alle möglich, jedes Entgegenkommen seitens des Unternehmens hat jedoch seinen Preis. Abweichungen von der Kernarbeitszeit und Arbeit im Home Office sind möglich – um den Preis eines niedrigeren Bruttogehalts. Mit diesem Modell herrschen klare Spielregeln. Die Extras sind keine Verhandlungssache – sondern Optionen, die allen offenstehen, wenn sie bereit sind, dafür einen Preis zu bezahlen. Neidische Vergleiche unter Kollegen sind kein Thema mehr.

Tipps für die Umsetzung
Aus vielen Faktoren wurde eine Excel-Tabelle erstellt, mit deren Hilfe sich jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter seine Arbeitsbedingungen und sein Gehalt individuell zusammenstellen kann. Alle Angestellten haben einmal im Jahr im Rahmen des Jahresgespräches die Möglichkeit, die Parameter zu ändern. Mit einer Ausnahme: Wer einen Dienstwagen hat, muss den fünf Jahre lang behalten, bis der Leasingvertrag ausläuft. Urlaubs- und Weihnachtsgeld gibt es nicht., Gehaltserhöhungen schon, jedoch nur bei neuen Aufgaben und nicht automatisch aufgrund der Dauer der Betriebszugehörigkeit.

Quelle: Brand Eins/Führung

CalCon Unternehmensseite
Das Unternehmen punktet mit einer Software, das das Durcheinander in der Altbausanierung kalkulierbar macht. Das Team besteht aus 60 MitarbeiterInnen. Der Frauenanteil beträgt über 50 %. Die Vorstandsspitze ist weiblich, auch alle Projektleiterinnen sind Frauen.

Im Bild: Sigrid Niemeier, Vorstandsvorsitzende CalCon Deutschland AG

Maßnahme 7: Die bewegte Pause bei MARESI

Unter dem Motto Fit und gesund auch am Arbeitsplatz findet bei MARESI regelmäßig zweimal im Monat im Unternehmen bzw. bei Schönwetter im Garten die bewegte Pause statt. Entsprechend ausgebildete und geschulte MitarbeiterInnen des Unternehmens gestalten diese 15 bis 20 Minuten-Pause sportlich abwechslungsreich.

Erfolg und Nutzen
Die bewegte Pause bringt frischen Schwung in die Arbeitswelt. Vor allem bei sitzenden Berufen verringert die bewegte Pause die Gefahr von Rückenverspannungen und Nackenschmerzen und aktiviert die Muskulatur und die Bänder. Vor allem macht die gemeinsame Bewegung während der Arbeitszeit Spaß und führt zu mehr Energie.

Tipps für die Umsetzung
Im Vorfeld der Umsetzung mindestens zwei interessierte und sportlich aktive Personen für dieses Projekt begeistern. In einer zweitägigen Ausbildung über die GKK im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung lernen sie die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten von Ausgleichsübungen am Arbeitsplatz kennen und sind auch dazu befähigt, diese korrekt und motivierend ihren Kollegen und Kolleginnen weiter zu geben.

>> > zum Unternehmen: WorklifeIndex + angebotene Benefits + offene Stellen

Maßnahme 8: Flexibilisierung der Arbeitszeiten bei MARESI

Flexible Arbeitszeiten sind für uns der Dreh- und Angelpunkt für eine gelungene Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Als ausgezeichnetes familienfreundliches Unternehmen bieten wir nun eine Ausweitung der frei gestaltbaren Kernarbeitszeit. Arbeitsbeginn ist auf Wunsch bereits ab 6:00 Uhr früh möglich, maximales Arbeitsende ist spätestens um 21:00 Uhr.
Das Projekt „bessere Lebbarkeit der Gleitzeit“ ist ein erfolgreich umgesetztes Flexibilisierungsinstrument für unsere MitarbeiterInnen. Jeder weiß damit genau, wo aktuell die eigene Stundenanzahl steht. Im Unternehmen gilt der Handelskollektivertrag mit 38,5 Stunden. Es gibt eine sechsmonatige Gleitzeitregelung mit aktuellem Hinweis über den Überstundenstatus nach drei Monaten.
Eine weitere Möglichkeit der Arbeitszeitflexibilisierung bieten wir mit der Möglichkeit für die Nutzung von Homeoffice-Arbeitstagen.

Erfolg und Nutzen
Flexible Arbeitszeitmodelle schaffen Zeitautonomie und sind bieten eine echte Win-win-Situation für alle: sowohl für unsere MitarbeiterInnen und auch MARESI als Unternehmen. Die Möglichkeit der flexiblen Arbeitszeit bietet den MitarbeiterInnen die Freiheit und Autonomie, eigene Prioritäten zu setzen und zu entscheiden und auch in Notfällen schneller reagieren zu können. Wir als familienfreundlicher Arbeitgeber unterstützen dadurch unsere MitarbeiterInnen und wollen damit auch neue motivierte und gut qualifizierte MitarbeiterInnen ansprechen.

Tipps für die Umsetzung
Wir bieten top Marken, wir haben top MitarbeiterInnen und wir erwarten auch top Leistungen. Bei der Entwicklung und Umsetzung der flexiblen Arbeitszeiten haben wir vor allem auch die familiären Verpflichtungen unserer MitarbeiterInnen berücksichtigt. Damit können sie die beruflichen und familiären Aktivitäten je nach den persönlichen Möglichkeiten besser vereinbaren.

>> > zum Unternehmen: WorklifeIndex + angebotene Benefits + offene Stellen

Maßnahme 9: Home Office für Führungskräfte

Der Home-Office-Tag ist nicht nur für MitarbeiterInnen eine geeignete Möglichkeit, einen bestimmten Teil der Arbeitsleistung außerhalb des Büros zu erbringen: Es wird immer häufiger auch von Führungskräften eingesetzt. Bei der Firma 2M Ing. Michael Müllner ist es der Firmenchef selber, der an bestimmten Tagen im Monat die Arbeiten von zu Hause aus erledigt.

Erfolg und Nutzen
Der wöchentliche Home-Office Tag ermöglicht sowohl den MitarbeiterInnen als auch dem Geschäftsführer die Arbeitszeiten flexibler zu gestalten. Es ermöglicht mehr Flexibilität und Leistungssteigerung durch erhöhte Motivation. An diesen Tagen werden oftmals auch Tätigkeiten mit erhöhtem Konzentrationsaufwand wie Planungsarbeiten erledigt. Durch die wegfallenden Wegzeiten wird zusätzlich wertvolle Zeit eingespart.

Tipps für die Umsetzung
Es wurde gemeinsam im Workshop im Rahmen des Audit familieundBeruf erarbeitet. Sowohl MitarbeiterInnen als auch Geschäftsführer Michael Müllner vereinbarten die Arbeitszeitregelung als Pilotprojekt für ein Jahr. Als beste Tage eignen sich kurze Freitage bzw. bei längeren Anfahrtszeiten auch Montage.

>> > zum Unternehmen: WorklifeIndex + angebotene Benefits + offene Stellen

Maßnahme 10: Homeoffice mit Videotelefonie

MitarbeiterInnen mit langer Anfahrtszeit ins Büro haben eine erheblich schlechtere Work-Life-Balance als MitarbeiterInnen, welche in der Nähe des Bürostandortes leben. Durch die Möglichkeit des Homeoffice‘ ergibt sich für jene MitarbeiterInnen die Chance, eine bis mehrere Stunden am Tag durch das Wegfallen der Pendelzeit zu sparen. Das Projekt von M.A.N.D.U. one life GmbH ermöglicht durch die technische Anbindung MitarbeiterInnen mit langen Anfahrtswegen, den Großteil der Arbeitszeit von zu Hause aus zu arbeiten. Durch ein Videotelefon sind die MitarbeiterInnen mit den KollegInnen im Büro verbunden. Mit ihrem Heimcomputer können sie auf die Datenstruktur des Unternehmens von zu Hause aus zugreifen und können so genauso produktiv wie im Büro sein. Nur zu bestimmten Tagen oder zu Abstimmungen kommen diese MitarbeiterInnen an den Bürostandort.

Erfolg und Nutzen
Neben der Zeit ersparen sich die MitarbeiterInnen Kosten für Mobilität an den meisten Tagen der Woche. Etwaige Pflegepflichten werden dadurch ermöglicht bzw. erleichtert. Durch das Videotelefon und den Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk ergeben sich außerdem in der täglichen Arbeit keine Nachteile und die Abstimmung mit den KollegInnen wird erleichtert. Für das Unternehmen bedeutet Homeoffice stressfreiere, motiviertere und damit produktivere MitarbeiterInnen. Zusätzlich wird ein Arbeitsplatz im Büro frei, der an den Homeofficetagen der jeweiligen MitarbeiterInnen von anderen KollegInnen genutzt werden kann. Der Wiedereinstieg bzw. Betreuungsaufgaben werden durch Homeoffice ermöglicht und wesentlich erleichtert.

Tipps für die Umsetzung
Die technische Anbindung der MitarbeiterInnen in Homeoffice mit Videotelefonie und Zugriff auf das Computernetzwerk des Unternehmens ermöglicht, dass Kommunikation und Produktivität ähnlich gut möglich sind wie im Büro. Ergänzende einzelne Tage der Anwesenheit im Büro erleichtern die Abstimmung in Projekten und haben sich bewährt. Diese sind auch aus sozialer Sicht empfehlenswert, da der direkte Kontakt mit den KollegInnen erhalten bleibt und den MitarbeiterInnen ermöglicht wird, an der für die Unternehmenskultur wichtigen informellen Kommunikation zu partizipieren.

>WorklifeIndex mit Übersicht aller Benefits

Maßnahme 11: Jährlicher Familiennachmittag

Familiennachmittage sind Einladungen eines Unternehmens zu informellen Treffen oder speziell gestalteten Programmen für karenzierte MitarbeiterInnen, ihre Partner und Kinder. Im Vordergrund steht dabei die Schaffung einer angenehmen, entspannten Atmosphäre, die ein gegenseitiges Kennenlernen und einen persönlichen Informationsaustausch zum Thema Vereinbarkeit und Verbindung von Beruf und Familie ermöglichen soll. Gleichzeitig bietet sich auch die Gelegenheit für ein spielerisches Kennenlernen des elterlichen Arbeitsplatzes für die Kinder. Dieses gelungene Best-Practice-Beispiel stammt von der Österreichischen Nationalbibliothek, wo dieses Projekt im Rahmen des Audits FamilieundBeruf entwickelt und umgesetzt wurde.

Erfolg und Nutzen
Die karenzierten MitarbeiterInnen bleiben in Kontakt mit dem Unternehmen, erhalten Informationen über aktuelle Entwicklungen und können sich auch untereinander besser kennenlernen und austauschen. Die Kinder kommen in Kontakt und erfahren etwas über den Arbeitsplatz und den Beruf ihrer Eltern und entwickeln dadurch Interesse und Verständnis für die Arbeit ihrer Eltern. Das Unternehmen kann sich als kinder- und familienfreundlich gegenüber seinen MitarbeiterInnen profilieren und am Arbeitsmarkt als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Gleichzeitig können wichtige Informationen für Angebote in Verbindung mit Beruf und Familie, Wiedereinstieg nach Karenz und Informationen zu rechtlichen Fragen vermittelt werden.

Tipps für die Umsetzung
Es wurde ein professionelles Betreuungsteam definiert und der Betriebsrat mit eingebunden. Die Einladung bezieht alle MitarbeiterInnen mit Kindern, ob aktiv oder in Karenz, mit ein! Die Familiennachmittage werden als Dauereinrichtung für längere Zeitperioden geplant. Es wird ein unterhaltsames und spannendes Programm zu einem bestimmten Thema vorbereitet, das möglichst alle Altersstufen einbezieht, speziell auch die ganz jungen TeilnehmerInnen. Ebenso werden interaktive kreative Angebote für Kinder zum Mitmachen angeboten und auch sehr gut angenommen. Gleichzeitig bietet dieser Rahmen den Eltern untereinander die Möglichkeit einer ungezwungenen, entspannten Unterhaltung. Gleichzeitig wird das Programm auch mit gezielten Informationen zu Karenz und Wiedereinstieg in den Beruf kombiniert.

>> WorklifeIndex mit Übersicht aller Benefits
>> offene Stellen dieses TOP ARBEITGEBERS

Maßnahme 12: Job-Sharing im Empfangsbereich

Die Firma Delta Holding GmbH in Wels bietet Job-Sharing für die Position im Empfangsbereich in Ihrer Zentrale in Wels. Trotz familiärer Verpflichtungen teilen sich hier zwei Mitarbeiterinnen den Arbeitsplatz im Empfang.

Erfolg und Nutzen
Job-Sharing ist auch kurzfristig ohne besonderen Mehraufwand umsetzbar. Die Arbeitsteilung wird nach individueller Absprache zwischen beiden Mitarbeiterinnen geregelt. Dem geringfügig höheren finanziellen Aufwand der Personalnebenkosten stehen Einsparungen durch geringere Überstundenzahlungen und höhere Flexibilität bei notwendigen Mehrleistungen gegenüber. Fällt eine Mitarbeiterin aus, ist die andere Kollegin zur Stelle. Dadurch kann eine durchgängige Empfangsbetreuung gewährleistet werden.

Tipps für die Umsetzung
Wichtig war es, dass beide MitarbeiterInnen in etwa gleich qualifiziert sind und über ähnliche Kompetenzen verfügen. Kurze Überschneidungszeiträume für den Informationsaustausch der beiden MitarbeiterInnen sind wichtig. Mindestens einmal jährlich erfolgt eine Überprüfung der Rahmenbedingungen, ob es auch für alle beiden Beteiligten noch so passt.

>> > zum Unternehmen: WorklifeIndex + angebotene Benefits + offene Stellen

Maßnahme 13: Jobsharing für vier Mitarbeiterinnen

In der Raiffeisenbank Traunsee West war ein Arbeitsplatz neu zu besetzen. Zu diesem Zeitpunkt waren vier MitarbeiterInnen nach der Geburt eines Kindes in Karenz und konnten nur mehr Teilzeit arbeiten. Bei allen vier Mitarbeiterinnen waren die zeitlichen Möglichkeiten des Wiedereinstiegs unterschiedlich. Durch Einzelgespräche mit allen Vieren wurde ein Einsatzplan erarbeitet, der den Möglichkeiten aller Beteiligten entsprach und für das Unternehmen eine Ganztagskraft darstellt.

Erfolg und Nutzen
Loyalität und Einsatzbereitschaft sind die wesentlichen Vorteile. „Wir haben motivierte Mitarbeiterinnen, von den wir wissen, dass wir uns auf sie verlassen können.“ Sie signalisieren die Bereitschaft zur Weiterbildung und arbeiten wo und wann sie gebraucht werden.

Tipps für die Umsetzung
Wichtig ist die gute Kommunikation aller Mitarbeiterinnen. Die Übergabe von Arbeiten von einem zum nächsten Tag war zu Beginn schwierig. Da bei den Mitarbeiterinnen aber Veränderungsbereitschaft gegeben war, wurde das Tätigkeitsgebiet nach einiger Zeit auf die Bedienung am Schalter umgestellt, wo praktisch tagfertig abgeschlossen werden kann und keine Übergabe notwendig ist.

>> > zum Unternehmen: WorklifeIndex + angebotene Benefits + offene Stellen

Maßnahme 14: Produktivitätssteigerung mit der 4-Tage-Woche

Das Grazer Unternehmen “Bike Citizens“ verzichtet auf Überstunden, Nachtschichten und verlorene Wochenenden, und punktet vielmehr mit einer Vier-Tage-Woche seit dem Sommer 2014 - und das mit tollen Ergebnissen.

Erfolg und Nutzen
Daniel Kofler: „Wir änderten nach 1 1/2 Jahren das Arbeit-/Freizeit-Verhältnis von 2,5 auf 1,3. Normalerweise stehen 5 Tage Arbeit 2 Tage Freizeit gegenüber. Verändert man dies auf 4 zu 3 Tage, bleibt mehr Zeit für Familie, Freunde und Freizeit. Gleichzeitig reduzierten wir die Arbeitszeit auf 36 Stunden. Die Idee dahinter: durch mehr Freizeit lässt sich sowohl Motivation als auch Produktivität steigern.

Tipps für die Umsetzung
Es wird nicht das gleiche Pensum auf weniger Zeit verteilt! In unserer heutigen Zeit findet Arbeit nicht immer am Schreibtisch statt. Kreativität braucht Platz und die wollte und konnte das Unternehmen damit auch einräumen.

offene Stellen bei Bike Citizens

Im Bild: Bike Citizens-Team mit Daniel Kofler, CEO und Mitbegründer
Das Unternehmen ist spezialisiert auf App- und Webtechnologien für Fahrräder itunes

Maßnahme 15: Projekt Job:aktiv für 70+

Das Projekt Job:aktiv für 70+ von Austria Bio Plastics GmbH in Wels beschreibt die Einbindung von älteren, mehr oder weniger rüstigen Personen, die gerne noch teilweise in den Arbeitsalltag eingebunden werden wollen. Es besteht die Möglichkeit, stundenweise, je nach Wunsch und Bedürfnis in verschiedenen Bereichen unseres Unternehmens zu arbeiten, eventuell lang ersehnte Berufe in kleinem Ausmaß ausführen zu dürfen.

Erfolg und Nutzen
Das Ergebnis ist eine Win-Win Situation für beide Seiten: diese kurzfristigen Tageseinsätze haben eine absolut positive Auswirkung auf die Psyche der älteren Mitarbeiter, sie sehen die Arbeit auch als eine Art Therapie für Depressionen oder Vereinsamung, es ist ein Zuverdienst zur oft kleinen Pension und es ermöglicht sogar, einen lang gehegten Berufswunsch auszuleben. Alle sind in den Betriebsablauf eingebunden und nehmen auch am Betriebsausflug teil.

Tipps für die Umsetzung
Es gibt immer 4-5 Personen „im Pool“ die je nach Einsatzmöglichkeit und Bedarf als „fallweise Beschäftigte“ für leichte Hilfsarbeiten, Botengänge, Mitarbeit für Postversand/Kuvertieren angemeldet und beschäftigt werden. Für die Aktion „Job:aktiv für 70+“ sollen sich sowohl Arbeitgeber als auch willige und rüstige ältere Menschen bewerben. Keinesfalls soll der Eindruck erweckt werden, dass den jungen Leuten die Jobs genommen werden! Vielmehr soll es eine Entlastung für sonst nicht besetzte Arbeiten sein und das Miteinander der verschiedenen Generationen, das Verständnis füreinander fördern. Um zu vermeiden, dass bei dieser Möglichkeit die ältere Generation „ausgenützt“ wird, könnten eventuell Studenten eine Art Überwachungs-Programm initiieren, dabei könnten auch die Erfahrungen und Ergebnisse ausgewertet werden, zB für Studienrichtungen wie Psychologie, Arbeitssoziologie. Das wären echte Erfahrungswerte aus dem Leben.

>> WorklifeIndex mit Übersicht aller Benefits

Maßnahme 16: Projekt Learning by doing für SchülerInnen

Unter dem Motto „Learning by doing“ ist eine ehemalige „Girl’s Day“-Besucherin bei Austria-Bio-Plastics seit einiger Zeit im Unternehmen beschäftigt. Die Jugendliche kann je nach ihren zeitlichen Möglichkeiten stundenweise bis zur Geringfügigkeitsgrenze im Unternehmen mitarbeiten. Dadurch erhält sie die Möglichkeit, neben der Schule in allen Firmenbereichen Erfahrungen zu sammeln. Darüber hinaus ergibt sich dadurch die Chance, in den Berufsalltag einbezogen zu werden und so soziales Verhalten mit den KollegInnen zu lernen.

Erfolg und Nutzen
Ein unglaubliches Erkennen und Sichtbarmachung von Potentialen, starke Motivationsmöglichkeit vor allem bei sogenannten „Problemschülern“, Erfolgserlebnisse für bisher lernschwächere SchülerInnen. GL Renate Pyrker zitiert Richard David Precht: „Das Wichtigste für einen Menschen ist Lob und Anerkennung!“ Unsere Erkenntnis: „Nur was man gerne macht, das macht man auch gut!“ Mit dem richtigen Engagement kann auch ein „schlechter“ Schüler eine Top-Karriere machen, wenn man seine Neigungen und Fähigkeiten erkennt und richtig im Unternehmen einsetzt!

Tipps für die Umsetzung
Es gibt verschiedene Wahlvarianten: Betriebsbesuche, wo sieben Unterrichtsgegenstände abgedeckt werden, Abhaltung von Praxisstunden in den Schulen und ein Praktikum direkt im Betrieb. Ab 15 Jahren ist während der Schulzeit auch eine geringfügige Beschäftigung möglich.


>> WorklifeIndex mit Übersicht aller Benefits

Maßnahme 17: unterschiedlichste Teilzeitmodelle bei Wiedereinsteig

Durch die schrittweise Erhöhung der Arbeitszeit wird den Beschäftigten nach der Elternkarenz ein optimaler Wiedereinstieg ermöglicht.

Erfolg und Nutzen
Die abgestufte Teilzeit nach der Elternkarenz ist ein sinnvolles Instrument, um den familiären mit dem beruflichen Alltag zu vereinbaren. Das schrittweise Wiedereinsteigen in den Arbeitsalltag erleichtert den Tagesablauf. Das vorhandene Wissen der MitarbeiterInnen bleibt besser an das Unternehmen gebunden. Durch die stufenweise Rückkehr werden Belastungsspitzen vermieden, und die Arbeitsleistung kann - entsprechend den familiären Belastungen angepasst - laufend gesteigert werden.

Tipps für die Umsetzung
Die abgestufte Teilzeit nach der Elternkarenz setzt eine gemeinsame langfristige Planung in der Familie und im Unternehmen voraus. Zur besseren Planbarkeit müssen dabei bestimmte Phasen im Leben des Kindes berücksichtigt werden wie zB Kindergartenzeit und Einschulung des Kindes. Das Angebot der abgestuften Teilzeit erfordert eine langfristige Personal(einsatz)planung, die den Aufwand - inkl. der eventuellen Einstellung von neuen MitarbeiterInnen während der Überbrückungszeiten erheblich steigert. Für Unternehmen gibt es eine Fördermöglichkeit lt. § 26. AMFG für Beihilfen als Anreiz zur Vereinbarung von Teilzeitarbeit für Eltern von Kleinkindern und zur Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze : >> § 26. AMFG Weitere Infos auch unter: § 15 i MSchG/§ 8a VKG: Kein einseitig durchsetzbarer Anspruch auf Elternteilzeit ist gegeben, wenn der Betrieb weniger als 21 MitarbeiterInnen hat und/oder weniger als 3 Jahre Betriebszugehörigkeit bestehen. (hier kann es nur beidseitig erfolgen!) Vgl.: Mutterschutz, Karenz und Elternteilzeit: ein Praxishandbuch, Doris Artner-Severin : Seite 155 ff, Verlag Österreich GmbH, 2010
Tipps für die Umsetzung

Maßnahme 18: Wie funktioniert Teilzeit-Führungskraft von 50 MitarbeiterInnen

Wie bekommt man als Führungskraft die Teamführung einer Forschungseinrichtung mit 60 MitarbeiterInnen und das Privatleben unter einen Hut? Kathrin Stübbe zeigt es vor: als Chefin mit einer 70% Stelle führt sie ein Team von 50 Personen im Forschungsbereich Softwareintensive System bei Bosch


Erfolg und Nutzen
Es ist mittlerweile gelebter Alltag von Kathrin Stübbe und dem Team. Basis war eine ausgezeichnete Kommunikation und Vorabklärung aller Verantwortlichkeiten und Aufgaben. Von Montag bis Mittwoch ist Frau Stübbe bis 16:00 Uhr im Büro erreichbar, am Dienstag und Donnerstag bis 18:00 Uhr und bei Bedarf auch länger. Das Wichtigste waren dabei klare Absprachen mit dem Vorgesetzten, und Definition des genauen Arbeitsumfanges.

Tipps für die Umsetzung
Für die Position einer Führungskraft in Teilzeit ist es wichtig, dass eine klare Aufgaben- und Umfeldanalyse vorhanden ist. Die Aufgabenanalyse klärt die Aufgaben und welche davon delegiert werden können, bei der Umfeldanalyse wird überlegt, welches Teammitglied die Aufgaben übernehmen kann.


offene Stellen bei Bosch

Im Bild: Kathrin Stübbe führt ein Team mit 60 Mitarbeitern auf dem Forschungscampus in Renningen. (©Foto: Deniz Calagan)

Maßnahme 19: Wo arbeiten Mama und Papa? Kinder am Arbeitsplatz

Im Alten- und Pflegeheim Ried arbeiten 50 MitarbeiterInnen. Sie betreuen und versorgen die BewohnerInnen rund um die Uhr. Wichtig ist dem Pflegeheim neben den Wünschen der BewohnerInnen auch die Zufriedenheit der MitarbeiterInnen. Ein wichtiger Punkt ist die Vereinbarkeit von Familieund Beruf. Um dies zu erleichtern, können Eltern ihre Kinder bei Engpässen in den Betrieb mitnehmen. Die Kinder können auch nach der Schule ins Altenheim kommen und dort am Mittagstisch teilnehmen.

Erfolg und Nutzen
Es gibt kaum Fluktuation bei den MitarbeiterInnen. Sie haben weniger Stess wennkurzfristig die Kinderetreuung nicht gewährleistet ist und die Schule früher schließt. Die MitarbeiterInnen unterstützen sich gegenseitig und sind tolerant und akzeptieren die Kinder am Arbeitsplatz. Die HeimbewohnerInnen freuen sich über die Anwesenheit der Kinder und lesen den Kiindern Geschichten vor.

Tipps für die Umsetzung
Es gibt öffentliche Räume des Unternehmens wie Spielzonen für Kinder. Diese werden für Besuche genützt und auch für die Kinder der MitarbeiterInnen. Die Firmenphilosophie wird bewusst öffentlich kommuniziert.

>> > zum Unternehmen: WorklifeIndex + angebotene Benefits + offene Stellen

Maßnahme 20: Zusätzlicher freier Papa Tag bei Geburt eines Kindes

Bei Geburt eines Kindes steht auch dem Vater ein freier Tag lt. Gesetz zur Verfügung. Bei Feuer & Rauch werden jedem Vater zwei weitere Tage freigegeben. „Bei einer Übersiedlung stehen dem Dienstgeber vom Gesetzgeber her drei freieTage Sonderurlaub zu. Bei Geburt eines Kindes nur 1 Tag. Deshalb geben bieten wir drei Tage Sonderurlaub für werdende Väter“ so Gerhard Hofer, Rauchfangkehrermeister und selber Vater einer Tochter.

Erfolg und Nutzen
Es entspricht unserer Firmenphilosophie und soll den jungen Eltern Zeit für die ersten Tage im Leben ihres Babies geben. Es gibt genug Amtswege, die auch innerhalb eines Tages kaum zu bewältigen sind. Unsere MitarbeiterInnen freuen sich über diese Wertschätzung.

Tipps für die Umsetzung
Je früher so ein Ereignis kommuniziert wird, desto besser. So können sich alle darauf einstellen und entsprechende Stellvertreterregelungen getroffen werden.

>> > zum Unternehmen: WorklifeIndex + angebotene Benefits + offene Stellen
Ihr umgesetztes Best-Practice-Beispiel fehlt? Sie kennen Unternehmen mit besonderen Vorzeigeprojekten?

Senden Sie Ihre Nachricht an »info@ferienchecker.at oder gerne direkt in das » Kontaktformular

P=16