Vorzeigeprojekte

Sommerlese(s)pass der Gemeindebücherei Flachau
Flachau/Salzburg

 Sommerlese(s)pass der Gemeindebücherei Flachau

Um den Kindern den Besuch der Gemeindebücherei in den Ferien richtig schmackhaft zu machen, gibt es in der Gemeinde Flachau den „Sommerlese(s)pass“. Alle Kinder besuchen gegen Schulende noch einmal die Bücherei und erhalten eine Einladung, auch im Sommer fleißig in die Bücherei zu kommen. Als Belohnung dürfen sich die Kinder im Kindergartenalter einen Stempel für den Lesepass abholen und ab 3 Besuchen aus einer Schatzkiste eine kleine Belohnung aussuchen. Bei den Schulkindern wird der Buchrücken der im Rahmen des alljährlichen Projektes „Sommerlese(s)pass“ gelesenen Bücher gemessen – jeweils nach 8 cm erhalten die Kinder einen Eisgutschein als Belohnung. Im Herbst gibt es als krönenden Abschluss des Projektes für alle teilnehmenden Kinder eine gemeinsame Lesenacht im Schloss Höch. Im Sommer 2015 haben 69 Kinder den Lesepass abgegeben und die gelesenen Bücher ergaben einen Stapel von 1.471,7 cm!

Erfolg und Nutzen 
Wenn Kinder die Gemeindebücherei besuchen wollen, dann brauchen sie eine Begleitung – d. h. sie gehen entweder mit den Eltern, Großeltern, Tanten, Onkeln,… in die Bücherei. Die Bücherei ist somit ein Ort der Begegnung für alle Bewohner unseres Ortes und die Kinder wie auch Erwachsene werden zum Lesen animiert. Im umfangreichen Angebot finden sich für jedes Interesse die passenden Medien.

Tipps für die Umsetzung
Kindergartenkinder und Schulkinder kommen im Laufe des Kindergarten- und Schuljahres mehrmals zu verschiedensten speziellen Veranstaltungen wie zB Bilderbuchkino usw. in die Bücherei. So soll bereits für Kinder der Besuch der öffentlichen Bücherei zum fixen Bestandteil werden.

 

Aktualisierbare Broschüre für Neu-Zugezogene
Zell am Pettenfirst/Oberösterreich

Aktualisierbare Broschüre für Neu-Zugezogene

Die Broschüre für die „Neu-Zugezogenen“ beinhaltet alles Wissenswerte der Gemeinde Zell am Pettenfirst. Sie informiert über verschiedenen Aktivitäten, Vereine, Sehenswürdigkeiten, Erholungsmöglichkeiten und vieles mehr.  Mit zahlreichen Bildern und Fotos wird der Einblick in die Broschüre auf interessante Weise dargestellt.
 
Erfolg und Nutzen 
Die „Neu-Zugezogenen“ sind auf dem ersten Blick bestens über die schöne und wohnenswerte Gemeinde informiert.
 
Tipps für die Umsetzung
Für die Umsetzung muss ein gut funktionierender Arbeitskreis bestehen. Um die Broschüre aktuell halten zu können, ist es wichtig, die einzelnen Seiten jederzeit und unkompliziert tauschen zu können.  Die Gemeinde Pettenfirst hat sich für eine schöne Mappe mit Heftzungen und Abdeckschienen entschieden. Es sieht von der Haptik aus wie ein Buch bzw. eine Broschüre, lässt sich jedoch immer wieder neu aktualisieren.
 
 

Angebot Peer Mediation in der Volksschule
Altenberg bei Linz/Oberösterreich

Angebot Peer Mediation in der Volksschule

Schüler und Schülerinnen der 3. und 4. Klasse Volksschule werden in einem eigenen Kurs zu Peer Mediatoren und Mediatorinnen ausgebildet. Sie lernen wie man nachhaltig Streit zwischen Mitschülern schlichten kann. Sehr bewährt hat sich Peer Mediation bei Mobbing. Zusätzlich erfahren die Mediatoren auch sehr viel über die Entstehung von Konflikten und wie man deren Eskalation vermeiden kann.
 
Erfolg und Nutzen 
Die Mediatoren werden gerne in Anspruch genommen. Langfristig wird sich das positiv auf das Schulklima auswirken.
Peers können manche Konflikte viel besser lösen als Erwachsene. Sie kennen oft die Hintergründe oder verstehen die Problematik  besser.
 
Tipps für die Umsetzung
Eine professionelle Ausbildung der Peers ist unbedingt nötig.  Die gesamte Schule muss das Projekt unterstützen, weil einzelne Schüler und Schülerinnen stundenweise aus dem Unterricht geholt werden. Es muss auch ein Raum in dem man ungestört ist zur Verfügung stehen.
 

Begrüßungsmosaik Volksschule Seekirchen
Seekirchen am Wallersee/Salzburg

Begrüßungsmosaik Volksschule Seekirchen


Das Begrüßungsmosaik ist das Ergebnis einer gemeinschaftlichen Arbeit der gesamten Volksschule Seekirchen. Im Zeitraum von 3 Monaten haben alle Klassen an der Gestaltung des Mosaiks teilgenommen. Jede Klasse hat zum Thema  "Wir begrüßen uns“ eine Mosaiktafel individuell gestaltet. Die LehrerInnen haben alle Sprachen und Nationalitäten, die es an der Schule gibt, recherchiert und auf den Sprachtafeln festgehalten.
 

Erfolg und Nutzen 
Durch die Sprachtafeln mit den Begrüßungswörtern wird die Mehrsprachigkeit sichtbar, dringt ins Bewusstsein und fördert die Toleranz. Alle Personen, die täglich das Schulhaus betreten, sollen sich begrüßt fühlen. Das gesamte Mosaik stellt eine gemeinsame Gruppen-arbeit dar, die dem Zusammengehörigkeitsgefühl in der Schule, aber auch dem Integrations-gedanken einer interkulturellen Begegnung im Herzen Europas Rechnung trägt.
 

Tipps für die Umsetzung
Frühzeitige Einbindung aller Klassen der Volksschule. Sponsoren suchen für die Präsentation des Werkes. Unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit und fördert die gemeinsame Arbeit zur Präsentation. 
 

Betreutes Wohnen
Bad Fischau-Brunn/Niederösterreich

Betreutes Wohnen

Die Audit-Maßnahme des betreuten Wohnens konnte in der Gemeinde komplett umgesetzt werden und ist das "Lieblingsprojekt" von Eva Greiner. " Mit der Eröffnung der Wohnanlage am 18. September 2013 ist uns der krönende Abschluss der Aktion gelungen. Es ist schön zu sehen, dass die Bevölkerung sich so sehr dafür interessiert und dass das Projekt geschätzt wird."
Im Herbst 2011 konnten Planung und Baubeginn realisiert werden, die öffentliche Präsentation des betreuten Wohnens fand im Juni 2012 statt. Im Herbst des gleichen Jahres gab es für die künftigen Bewohner eine erste Möglichkeit, die Räumlichkeiten zu besichtigen. Die Wohnanlage, errichtet von der Baugesellschaft NÖSTA, ist eine Betreuungseinrichtung für Senioren als auch für behinderte Menschen. Zwei Betreuerinnen kümmern sich um die Bewohner und organisieren ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm. "Ich habe in das Projekt des betreuten Wohnens sehr viel Zeit investiert. Umso schöner ist es, dass alles so gut funktioniert hat und dass die Menschen dort glücklich sind“ sagt die Projektleiterin.  
 
Erfolg und Nutzen 
Die Durchführung war sehr aufwendig, hat sich aber vollends gelohnt. Die Resonanz war überwältigend.  Die Bevölkerung hat sich sehr dafür interessiert und schätzt das nun angebotene Projekt des betreubaren Wohnens.
 
Tipps für die Umsetzung
Miteinbeziehung und Kommunikation mit allen Beteiligten so bald als möglich. Besuche      mehrerer Wohneinrichtungen. Zusammenarbeit mit erfahrener Baugesellschaft. Genügend Planungszeit und Umsetzung mit der Bauphase einplanen.
 

Elternchat
Götzis/Vorarlberg

Elternchat

In Götzis legt man viel Wert auf die Kombination von exzellenter Kinderbetreuung und Elternbildung. Mit dem von der Caritas initiierten Projekt  Eltern-Chat  haben Eltern die Möglichkeit in ihrer Muttersprache, bei sich zu Hause, gemeinsam mit befreundeten Mütter und Väter über ein Erziehungsthema intensiver ins Gespräch zu kommen. Eltern können in Kleinstgruppen von ungefähr fünf Personen auf sehr persönlicher Ebene um Rat bei Erziehungsfragen bitten und sich informieren, aber auch der Erfahrungsaustausch untereinander ist wichtig. Themen rund um Pubertät, Grenzensetzung und Vertrauensbildung, Kinder stark machen, Geschwister, …  sind ganz vorne dabei.
 
Erfolg und Nutzen  
Da die Treffen immer abwechselnd bei den Eltern-TeilnehmerInnen stattfinden, wird die Elternbildung so ins Wohnzimmer der GemeindebürgerInnen gebracht. Damit kann auch  der Integrationsanspruch gut erfüllt werden. Moderatorin ist mehrsprachig.
 
 
Tipps für die Umsetzung
Die Moderatorin des Chats wurde extra dafür geschult und bietet gut fünf Gesprächsrunden pro Jahr an. Wichtig ist bei diesem Projekt, dass das Ganze in einer angenehmen Atmosphäre stattfindet.
 

Ferienkalender im Mittelteil der Gemeindezeitung
Schleißheim/Oberösterreich

Ferienkalender im Mittelteil der Gemeindezeitung
Seit Jahren bietet die Marktgemeinde Schleißheim ein abwechslungsreiches und spannendes Ferienprogramm in der Gemeinde an. Als einfache Maßnahme zur Information an alle Eltern wird in der Juni-Ausgabe der Gemeindezeitung im Mittelteil der Ferienkalender mit eingeplant. Der Ferienkalender kann damit jederzeit ganz einfach herausgenommen werden. 
 
Erfolg und Nutzen 
Keine Extrakosten für den Versand des Ferienkalenders. Alle Eltern erhalten zur gleichen Zeit die Infos über alle Angebote und können mit den Kindern bereits die Teilnahme an den Ferienaktivitäten planen. Es gibt ein Übersichtsblatt für die angemeldeten Aktivitäten zum Abgeben an die Gemeinde. 
 
 
Tipps für die Umsetzung
Im Zeitalter der Digitalisierung nützt die Gemeinde Schleißheim 2016 erstmalig die Ferien-App mit allen Ferienangeboten. Alle angebotenen Aktivitäten der Gemeinde sind zusätzlich auch online auf der Website der Gemeinde einsehbar und buchbar.
 

Fest der Vielfalt: Willkommensfest für neu zugezogene BürgerInnen
Eben am Achensee /Tirol

Fest der Vielfalt: Willkommensfest für neu zugezogene BürgerInnen


Im Mai 2013 veranstaltete die Volksschule Eben in Zusammenarbeit mit der Gemeinde ein großes Fest der Vielfalt. Bei dieser Veranstaltung wurden landestypische Speisen jener Kin-der vorgestellt, die die Schulen in Maurach besuchen. Jede Klasse bereitete noch Tänze, musikalische Aufführungen und Bildvorträge von verschiedenen Ländern und Kulturen vor und präsentierte diese beim Fest.  Bei der Willkommensfeier ein Monat später für neu zugezogenen Menschen gab es auch eine kleine Musikaufführung. Zahlreiche Organisationen und Vereine der Gemeinde stellten sich vor. Anschließend gab es die Möglichkeit, bei einem gratis Buffet Kontakte zu knüpfen. Bei dieser Veranstaltung wurde auch die neue Broschüre „Do bin I dahoam“ vorgestellt: ein Wegweiser für alle BürgerInnen der Gemeinde, der auch online auf der Website der Gemeinde abrufbar ist. 
 

Erfolg und Nutzen 
Im Juni 2015 wurde aus aktuellem Anlass auch ein Gesprächsabend mit den seit kurzem anwesenden Asylwerbern veranstaltet. Hierbei stellten sich die einzelnen Flüchtlinge vor und zeigten einen selbst erstellten Film über ihre Heimat und den Bürgerkrieg. Außerdem berei-teten sie ein syrisches Buffet für die Einheimischen vor. Es herrschte großes Interesse und Hilfsbereitschaft in der einheimischen Bevölkerung. Über diese Veranstaltungen wurde auch überregional in der Tiroler Tageszeitung berichtet.
 

Tipps für die Umsetzung
Frühzeitige Einbindung aller Beteiligten und ein gemeinsames Ziel.  Die Vorstellung und Prä-sentation unterschiedlicher Kulturen in Verbindung mit der Verkostung von Essen und Ken-nenlernen deren Spezialitäten war ein Türöffner.

Gemeinde-Infobroschüre „Do bin i dahoam“
Eben am Achensee /Tirol

Gemeinde-Infobroschüre „Do bin i dahoam“


Die neue interaktive Broschüre „Do bin i dahoam“ (unter http://www.art-und-weise.at/eben/info.html) speziell für die Neu-Zugezogenen BürgerInnen beinhaltet alles Wissenswertes über die Gemeinde Eben am Achensee.  Sie informiert über alle  Aktivitäten, bestehende Vereine, Sehenswürdigkeiten, Erholungsmöglichkeiten und vieles mehr.  Mit zahlreichen Bildern und Fotos erhält man einen guten Einblick über alle Angebote im Ort. 
 

Erfolg und Nutzen 
Die interaktive Broschüre ist immer auf dem neuesten Stand. Datenänderungen können ohne zusätzlichen Kostenaufwand  durchgeführt werden. Immer mehr BewohnerInnen nut-zen diesen online-Service der Gemeinde.  Diese Broschüre informiert auch Tourismusgäste über Vereine und Veranstaltungen im Ort. 
 

Tipps für die Umsetzung
Erarbeitung der Muster-Broschüre mit Experten. Fertigstellung im kleinen Team.  Vor Druck-legung Zusendung an alle Vereine und Organisationen für Feedback und Möglichkeiten zur Korrekturschleife.
 

 

Gemeindeeigene Tracht
Poggersdorf/Kärnten

Gemeindeeigene Tracht

Eine besonders kreative Idee, die die Menschen der Gemeinde Poggersdorf näher zusammenrücken lassen soll und eine gemeinsame Identität geschaffen hat, ist die Gestaltung einer dorfeigenen Tracht. Sylvia Obrietan hat das T-Shirt und das bestickte Gilet selbst designt: "Unsere Tracht ist eigentlich mein Lieblingsprojekt, da steckt mein Herzblut drin. Ich würde mir noch eine Erweiterung wünschen, vielleicht ein richtiges Dirndl. Ich arbeite daran!"
 
Erfolg und Nutzen 
Die einheitliche Festkleidung wird sehr gut angenommen. Ungefähr zehn Prozent der 3.000 Einwohner besitzen eine Poggersdorfer Tracht. Vor allem von den Kulturvereinen und auf Feiern wird die Tracht getragen. Durch das Tragen der gemeindeeigenen Tracht wird die  Zusammengehörigkeit gestärkt.
 
Tipps für die Umsetzung
Die Gemeinde könnte eventuell auch einen Wettbewerb ausschreiben. Alle kreativen und interessierten BürgerInnen können sich daran beteiligen.
 

JUX Verein Jugendraum Lasberg
Lasberg/Oberösterreich

JUX Verein Jugendraum Lasberg

Aufgrund einer Initiative der Gemeinde Lasberg und des Arbeitskreises Familie im Rahmen der Dorfentwicklung wurde im Jahre 1997 ein öffentlicher Jugendraum geschaffen. Im Pfarrhof Lasberg konnte ein geeigneter Raum adaptiert und mit der Pfarre eine entsprechende Mietvereinbarung getroffen werden. Ziel der Schaffung dieses überparteilichen Jugendraumes war es, dass sich Jugendliche ohne jeglichen Konsumzwang in gemütlicher Runde treffen können. Verschiedene Einrichtungen wie Musikanlage, Billardtisch, Dartscheibe, Brettspiele und Tischfußball werden angeboten. 2013 wurde
der Jugendraum komplett modernisiert und mit einigen neuen Einrichtungen erweitert, damit sich Jugendliche in gemütlicher Runde treffen und wohlfühlen können.
 
Erfolg und Nutzen 
Der Jugendraum ist seit November 2011 fertiggestellt und wird laufend sehr gut besucht und genutzt von vielen Jugendlichen im Altern von 13 bis 18 Jahren. Damit die Jugendlichen während der Öffnungszeiten auch eine entsprechende Begleitung erfahren, stehen ehrenamtlich Eltern und Vorstandsmitglieder des Vereines als "Aufsichtsperson" zur Verfügung. Der Jugendraum ist von 18.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Die Sommerpause findet gleichzeitig  mit den Schulferien statt.
 
Tipps für die Umsetzung
Der Jugendraum ist wöchentlich freitags und samstags jeweils von 18:00 bis 22:00 Uhr geöffnet. In den Sommerferien ist der Jugendraum geschlossen. Eltern von Jugendlichen übernehmen ehrenamtlich den Betreuungsdienst während der Öffnungszeiten.
Damit die Jugendlichen während der Öffnungszeiten auch eine entsprechende Begleitung erfahren, stehen ehrenamtlich Eltern und Vorstandsmitglieder des Vereines als "Ansprechpartner vor Ort“ zur Verfügung. Der Jugendraum ist von 18.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Die Sommerpause findet gleichzeitig  mit den Schulferien statt.
 

Leseomas und Leseopas
Altenberg bei Linz/Oberösterreich

Leseomas und Leseopas

Der Seniorenbund unterstützt die Volksschule. Omas und Opas die gerne lesen kommen in die Schule und lesen mit den Kindern. Sie üben mit einzelnen Schülern, helfen jenen die Hilfe brauchen und sie motivieren sie auch, indem sie zwischendurch etwas vorlesen.
 
Erfolg und Nutzen 
Es können einzelne Kinder intensiv gefördert werden. In dieser Form  ist es im Unterricht nicht möglich. Die Kinder freuen sich über die Besuche, das motiviert und der Kontakt mit älteren Personen wirkt sich sehr positiv auf die soziale Entwicklung der Kinder aus.
Und für die Senioren und Seniorinnen ist es eine erfreuliche Abwechslung.
 
Tipps für die Umsetzung
Es muss eine Kontaktperson in der Schule und bei den Senioren als fixer Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
 

Männerkochen
Schleißheim/Oberösterreich

Männerkochen
Im Rahmen des Audits familienfreundlichegemeinde Schleißheim hat sich die Maßnahme „Männerkochen“ zu einem besonderen Highlight in der Gemeinde entwickelt. Mittlerweile findet dieser Kurs speziell für die Männer der Gemeinde schon zum 6. Mal statt.
 
Erfolg und Nutzen 
Alle 14 Tage am Freitag von 19:00 – 23:00 Uhr findet der Kurs in der schuleigenen Küche für die lernbegeisterten Teilnehmer statt. Gekocht werden Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise. Insgesamt finden sechs Kursabende statt. Am letzten Kursabend werden die Partnerinnen der teilnehmenden Herren zum Gala-Essen eingeladen. Auch die Tisch-Dekoration wird dabei von den Männern übernommen.
 
Tipps für die Umsetzung
Es wurden zwei engagierte Spitzenköche engagiert. Es gibt mittlerweile auch schon spezielle Themengebiete wie Italienisch kochen, Wild kochen, …  
 

Mittagstisch: Miteinander schmeckts besser
St. Peter am Wimberg/Oberösterreich

Der gemeinsame Mittagstisch in St. Peter am Wimberg hat sich zu einem fixen Treffpunkt einmal pro Monat in der Gemeinde entwickelt. An diesen Treffen nimmt auch der Bürgermeister Engelbert Pichler regelmäßig daran teil.  
 
Erfolg und Nutzen  
Es ist mittlerweile ein Fixtermin für die BürgerInnen des Hansberglandes in St. Peter am Wimberg.  Unabhängig vom Alter bietet es für jene, die nur selten die Möglichkeit haben, in einer größeren Tischgemeinschaft zu Mittag zu essen die Möglichkeit für gemeinsames Essen und Plaudern in geselliger Runde.

Tipps für die Umsetzung 
Es gibt einen fixen Tag und eine fixe Zeit: Dienstag, 12:00 Uhr, jeweils 1 Termin im Monat. Meistens ist es der dritte Dienstag im Monat im gleichen Restaurant. Bis Montag Mittag gibt es die Möglichkeit zur Anmeldung im Gasthaus.  Für Personen ohne Fahrgelegenheit wird diese kostenlos organisiert über den Verein Zeitbank 55 +.

Nähtreff „Zämmanaia“
Götzis/Vorarlberg

Nähtreff „Zämmanaia“

Eine tolle Umsetzungsidee ist das Projekt "ZÄMMANAIA", vorarlbergerisch für" zusammen nähen".  An zwei Abenden im Monat bietet eine Schneiderin aus der Gemeinde den Nähtreff an. Hier können Interessierte ihre Handarbeitssachen mitbringen und dann gemeinsam daran arbeiten. Tipps und Tricks gibt's natürlich genauso wie Hilfe bei schwierigen Stellen. Durch die ehrenamtliche Arbeit kann das Angebot kostenlos für die Teilnehmer bleiben.
 
Erfolg und Nutzen 
Hier wurde der Grundgedanke "voneinander und untereinander lernen" erfolgreich in die Tat umgesetzt.  Das Gemeinsame steht im Vordergrund. Die Idee wurde weitergeführt und konnte in das Projekt „Wolllust“ integriert werden. Und auch der Integrationsgedanke kommt nicht zu kurz: Erfahrungen aus der ganzen Welt werden hier ausgetauscht. Ist der persönliche Bedarf an Strickgewand einmal gedeckt, wird für einen guten Zweck gestrickt. Der Erlös daraus kommt dem Projekt "Götzner für Götzner" zugute.
 
Tipps für die Umsetzung
Es braucht eine engagierte Schneiderin, die gerne ihr Wissen weitergibt. Ein Team als Kerngruppe erleichtert den organisatorischen Aufwand. Die zwei Tage werden auch fix in den Veranstaltungskalender der Gemeinde eingetragen.
 
 
 

Oma + Opa Fest in St. Peter am Wimberg
St. Peter am Wimberg/Oberösterreich

Ein gemeinsames Fest für Groß und Klein. Großeltern, Kinder und Familien haben Spaß bei den unterschiedlichsten Aktivitäten rund um die Stationen. Ein fröhliches Miteinander fördert den Austausch und das Verständnis unter den Generationen.
 
Erfolg und Nutzen  
Jedes Jahr gibt es auch eine andere Darbietung von den Vereinen des Ortes. ZB die Darbeitung der Schuplattler und Volkstänzer, wo ebenfalls Alt und Jung gemeinsam miteinander tanzen und auch das gemeinsame Musizieren von jungen und älteren Musikern.  

 

Tipps für die Umsetzung 
Wichtig ist es, dass die Großeltern bzw. die Eltern bei den einzelnen Stationen gemeinsam mit den Kindern die Aufgaben und die Vorgaben im Team erfüllen müssen. Es gibt Stationen, die die Kreativität fördern, wie ZB Kinderschminken, Basteln oder wo es handwerkliches Geschick braucht beim Besenbinden oder Nagelstock. Es gibt auch Bewegungsspiele und Feuerwehrparcours.

 

Park auf Zeit
Graz /Steiermark


Eine große Bevölkerungsdichte verlangt nach kreativen Lösungen für den öffentlichen Raum.
Graz schafft durch das Projekt eine Sensibilisierung unter allen Generationen:  Auditbeauftragter Rajakovics nennt das Motto des Projekts: so viel Vielfalt und so wenig Konflikt wie möglich.  Es sollen alle Generationen dafür sensibilisiert werden, dass Menschen verschiedenen Alters mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Anforderungen und Wünschen gemeinsam in der Öffentlichkeit leben und spielen".  Die entsprechende temporäre Freiraumgestaltung mit Spiele- und Ruhezonen sollen sicherstell, dass alle miteinander auskommen. Brachliegende Flächen im Privatbesitz werden, bis sie gebraucht werden, zu Parks auf Zeit umfunktioniert.  
 
Erfolg und Nutzen 
Hervorragende Bedingungen für Groß und Klein:  forcieren von generationsübergreifenden  kreativ gestalteten Parks: Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Ältere können zugleich ihre Freizeit genießen.   
 
Tipps für die Umsetzung
Es werden regelmäßig Zeitungsinserate geschalten, in denen Grundbesitzer gefragt werden,  ob sie nicht ungenutzte Flächen temporär zur Verfügung stellen möchten. Zusätzlich wird auf der Website darüber informiert sowie über alle Bezirksvertretungen.
 
 

PERG liest vor: Ein Lesebuch zum 1. Geburtstag
Perg/Oberösterreich


Dass schon Babys Bücher brauchen, klingt für manche zunächst etwas ungewohnt. Aber wer einem 12 Monate altem Kind dabei zusieht, wie es begeistert nach einem speziellen Bilderbuch greift und es mit allen Sinnen erforscht, der spürt sofort: Bücher sind schon in diesem Alter wunderbare Begleiter und Förderer der kindlichen Entwicklung.
 
Die Aktion „PERGliest“ und „Bookcrossing Perg–Bücher gehen auf die Wanderschaft“ sollen die Lesebegeisterung bei den Kindern und Jugendlichen wecken. „PERGliest vor“ richtet sich an die Kleinsten. Seit Jänner 2012 bekommen alle Perger Kinder zu ihrem ersten Geburtstag ein Lesebuch, das die Eltern zum Vorlesen animieren soll. Die beigelegte mehrsprachige Broschüre informiert über diese wichtige Entwicklungsphase des Kindes.
 
„PERGliest vor“ wurde vom Ausschuss für Jugend-, Familien-, Integration- und Seniorenangelegenheiten, Obfrau  StR Gabriele Jungwirth, GR Michael Peham (Obmann des Kultur- und Sportausschuss) und Erika Muhr (Arbeitskreis „PERGliest“) gemeinsam mit der Universität Salzburg erarbeitet, die mit viel Elan und Freude an dieses Projekt herangegangen sind.
 
 
Erfolg und Nutzen 
Finanziert wird „PERGliest vor“ vom Rotary Club Perg. Es wurden 400 Informationsbroschüren und 400 Bilderbücher für die Perger Kinder angekauft   und unterstützt damit diese großartige Idee. Sprache ist der Schlüssel für die Bildung von Kindern.  Die Erfahrungen mit Kindern, die inzwischen die Schule besuchen, zeigen, dass durch die Aktion deutlich bessere sprachliche und soziale Leistungen vorweisen. 
 
Tipps für die Umsetzung
Eine zuständige Person vom Gemeindeamt muss für die Bearbeitung der Schreiben sowie Versendung der Briefe zur Verfügung stehen.
 
 
 

Rucksack-Projekt für gelebte Integration von Kindergartenkindern und deren Mütter
Vöcklabruck/Oberösterreich

Rucksack-Projekt für gelebte Integration von Kindergartenkindern und deren Mütter


In vielen oberösterreichische Kindergärten gibt es das spezielle „Rucksack“-Förderprojekt.
Es unterstützt sowohl die Eltern als auch die Kinder im Kindergarten beim Erlernen der deut-schen Sprache.  Mithilfe von vorbereiteten Arbeitsmaterialen werden Kinder und Mütter spielerisch auf die deutsche Sprache vorbereitet. Sie treffen sich einmal wöchentlich direkt im Kindergarten und bereiten gemeinsam Aktivitäten vor, die sie dann während der Woche mit ihren Kindern zu Hause durchführen.


Erfolg und Nutzen 
Die Arbeitsblätter werden im Kindergarten in deutscher Sprache mit den Kindern durchge-führt. Gemeinsa Aktvitäten wie ein Sommerfest, gemeinsamer Besuch und Kennenlernen des Lesezentrums, Ausflüge  und weitere gemeinsame Aktivitäten bewirken eine gelebte Integration. 
 
Tipps für die Umsetzung
Unterstützung nützen durch frühzeitige Einbindung und Einholung von Infos über <ahref="http://www.vhs-interkulturell.at" target="_blank"> www.vhs-interkulturell.at </a>
 

Schnupperessen in der Schulküche
Sierning/Oberösterreich

In der ersten Schulwoche im September wird ein „Schnupperessen“ in der Schulküche ermöglicht.  SchülerInnen der 1. Klassen können in dieser Woche gratis essen und kommen so in den Genuss der „Gesunden Küche“. Ganz nach dem Motto „Des schmeckt ja eh super gut“ sollen Kinder zum Essen in der Schulküche motiviert werden, anstelle Ungesundes beim nächsten Sparmarkt oder Pizzastand zu kaufen.
 
Erfolg und Nutzen 
Es folgen weitere Information über die Schulküche bei den Elternabenden der neuen SchülerInnen (wie wird gekocht, „Gesunde Küche“, wie ist der Ablauf,…) durch VertreterInnen der Gemeinde. Zusätzlich werden von den Köchinnen Kostproben (eine typische Speise) zur Verkostung vorbereitet.
 
Tipps für die Umsetzung
Der Speisesaal wirkte sehr kühl. Um mehr „Gemütlichkeit“ in den Raum zu bringen, wurde im Rahmen des Projektunterrichts auch die hintere Wand des Speisesaals neu gestaltet.  Gemeinsam mit der Lehrerin schreiben die SchülerInnen „Guten Appetit“ in mehrere Sprachen und in verschiedenen Farben an die Wand. Die Kosten für  das Material übernimmt die Familienfreundliche Gemeinde Sierning.
 
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